Das Schießen mit dem Kleinkalibergewehr

Das Kleinkaliber- oder KK-Schießen ist eine olympische Wettkampfdisziplin. Das KK-Gewehr wird im Schießsport als Feuerwaffe bezeichnet und es wird auf Zielscheiben in 25, 50 oder 100 Meter geschossen. An unserem Stand stehen Entfernungen von 25 und 50 MeBeiter zur Verfügung.

 

 

 

 

 Dies ist ein Beispiel für ein modernes Kleinkalibergewehr. Das Gewicht eines solchen Gewehres darf lt. Sportordnung inkl. Zubehör maximal 6,5 kg betragen.

Munition:
Handelsübliche Randfeuerpatronen
im Kaliber 5,6 mm (.22lfb)

Zielscheibe:
z.B. für Entfernung: 50 m

Durchmesser des 10ers = 10,4 mm,
Ringabstand = jeweils 8 mm.

 

 

 Während mit dem Luftgewehr nur stehend freihändig geschossen wird, gibt es beim Kleinkalibergewehr drei Anschlagsarten:

Liegend, Kniend, Stehend.

        

Entsprechend der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes werden verschiedene Disziplinen geschossen:

Dreistellungskampf
60 Schuss, davon 20 Schuss liegend, 20 Schuss stehend, 20 Schuss kniend in einer Gesamtschießzeit von 150 Minuten inkl. Probeschüsse.

Liegendkampf
Das gesamte Programm von 60 Schuss wird in der Anschlagsart Liegend geschossen

Gesetzliche Bestimmungen
Wenn man ein Kleinkalibergewehr erwerben will, benötigt man eine Waffenbesitzkarte (WBK). Voraussetzung dafür ist die Volljährigkeit und ein Bedürfnisnachweis von einem anerkannten Schützenverband. Außerdem muss man nachweislich entweder einmal pro Monat oder 18-mal im Jahr mit dieser Waffe in einem Verein regelmäßig trainiert haben. Nicht zuletzt muss man ein einwandfreies Führungszeugnis und eine bestandene Waffensachkundeprüfung vorweisen.